KiteRise Camps

Ramona Veit
ÜBER MICH
Mich interessiert, was Menschen in Bewegung bringt – im Kopf genauso wie auf dem Wasser. Und was passiert, wenn wir nicht nur darüber sprechen, sondern es tatsächlich erleben.
Ich kenne den Ehrgeiz, wenn dieser eine Versuch unbedingt noch sein muss.
Das Nicht-loslassen-Können. Das Gefühl, längst weiter sein zu wollen.
Und nach drei Hüftoperationen auch die Erfahrung, körperlich zurückzukommen – während der Kopf dafür manchmal deutlich länger braucht.
Gleichzeitig beschäftige ich mich beruflich seit Jahren mit Entwicklung und Veränderung: in der systemischen Organisationsentwicklung und im Business Coaching, in der Team- und Führungskräfteentwicklung.
Die Idee für KiteRise entstand an meinem „Homespot“ am Gardasee beim Essen mit einem Freund (Grüße gehen raus an Michael). Er erzählte mir von einer Führungskräfteentwicklung auf Skiern. Meine Ausbildung zur IKO-Kitesurf-Instructorin war zu diesem Zeitpunkt bereits gebucht. Mein erster Gedanke war:
Warum zum Teufel gibt es das nicht beim Kitesurfen?
Ich glaube nicht daran, Menschen zu sagen, wie sie sein oder was sie verändern sollten. Systemisches Coaching bedeutet für mich, davon auszugehen, dass jeder Mensch seine eigenen Erfahrungen, Ressourcen und Lösungen mitbringt. Meine Aufgabe ist nicht, die richtige Antwort zu kennen – sondern Fragen zu stellen, Perspektiven zu öffnen und einen Rahmen zu schaffen, in dem etwas Neues entstehen kann. Mich interessiert viel mehr, was passiert, wenn wir genauer hinschauen: Was machst du, wenn etwas nicht funktioniert? Was hilft dir, wenn es schwierig wird? Und was machst du vielleicht längst richtig, ohne es zu merken?
Genau deswegen mag ich Kitesurfen als Spiegel. Es ist unmittelbar, manchmal unbequem, oft ziemlich lustig – und selten komplett planbar. Du reagierst, entscheidest, probierst aus, passt dich an und erlebst unmittelbar, was passiert. Gute Voraussetzungen also, um etwas über sich selbst zu entdecken.
Dabei geht es nicht darum, aus jeder Session eine große Erkenntnis mitzunehmen. Manchmal ist ein guter Tag auf dem Wasser einfach ein guter Tag auf dem Wasser. Und manchmal wird dabei etwas sichtbar, das sich lohnt, genauer anzuschauen.